Presseartikel über die Technikschule Lübbenau ab 2005


  • Amtsblatt Lübbenau Juli 2009
  • Umweltlabor auf den Fließen unterwegs
    Vorbeifahrende Wasserwanderer staunten nicht schlecht, als sie vor kurzem ein mit Solarmodul und Messgeräten ausgestattetes Paddelboot im Spreewald sichteten. Seit einiger Zeit arbeiten AG- Teilnehmer in der Technikschule Lübbenau daran, ein Paddelboot als Umweltlabor auszustatten. Grundgedanke ist, ein besonders für Jugendliche interessantes naturwissenschaftliches Bildungsangebot unter Anwendung moderner Technik zu schaffen. Dazu gehören ein fahrsicheres Boot mit umfangreicher Messtechnik- Ausstattung, die Entwicklung von Aufgabensammlungen und Arbeitsblättern für Schulklassen, Wander- und Jugendgruppen, Familien und andere Interessenten. Durch den Einsatz des Bootes sollen Kinder und Jugendliche für Natur und Umwelt sensibilisiert werden, indem sie hier naturwissenschaftliche Untersuchungen mit Hilfe moderner Messgeräte anstellen. Zunächst wurde von zwei Schülern eine Machbarkeitsstudie ausgeführt, die auch beim „Jugend forscht“- Wettbewerb vorgestellt wurde. Durch die finanzielle Unterstützung von Landesumweltamt und Sparkasse Niederlausitz konnten 2008 die erforderlichen Mess- und Untersuchungsgeräte beschafft werden. Vor kurzem hat nun die Erprobung der Arbeitsmaterialien begonnen. Diese werden von den Kindern und Jugendlichen, natürlich mit Hilfestellung, ausgewählt, entwickelt und erprobt. Um das Boot schnell zum Einsatz kommen zu lassen, wird zunächst ein Grundstock von Aufgaben erstellt, der in den nächsten Jahren immer weiter ausgebaut wird. Auf dem Bug des Bootes befindet sich der Koffer mit den Untersuchungsgeräten, das Solarmodul auf dem Heck dient zur Stromversorgung von Unterwasserkamera und Monitor oder auch einem kleinen Elektromotor. Viktoria Noack demonstriert die Arbeit mit einem der Geräte, dem Laser- Entfernungsmessgerät, der Steuer- und Antriebsmann ist Max Döhring. Bei der Jungfernfahrt mussten sich Victoria und Max sofort den neugierigen Fragen der Touristen stellen. Öffentlich vorgestellt werden soll das Boot beim Kahnkorso zum Spreewaldfest 2010. Ab diesem Zeitpunkt kann es dann ausgeliehen und genutzt werden. Der Dank des Teams gilt auch dem Paddelbootverleih Petrick, der den Platz für die Unterbringung des Bootes zur Verfügung stellt. Der jeweilige aktuelle Stand der Arbeiten kann auch auf der Internetseite www.technikschule-luebbenau.de unter Aktuelles verfolgt werden.

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  • Amtsblatt Lübbenau April 2008
  • Technikschule Lübbenau bei Jugend forscht 2008 dabei
  • Mit neuem Elan arbeiten Daniel Jente (14) und Denny Zahnow (14) an der Entwicklung und dem Bau ihres Paddelboot- Umweltlabors, das am 4. März 2008 beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Frankfurt/Oder erstmals vorgestellt wurde. Neu im Team wird in Zukunft Til Herrmann (8) sein, der sein diesjähriges Projekt Wetterstation in das Umweltlabor mit einbringt. Das Boot entsteht in Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Spreewald und einem Lübbenauer Paddelbootverleih und soll zum Jugend forscht- Wettbewerb 2009 fertig gestellt sein. Gedacht ist es vor allem für jugendliche Wasserwanderer und Wandergruppen. Zusammen mit dem GPS- Projekt des Biosphärenreservates ist dann ein umfangreiches Bildungsangebot für Paddelbootfahrten im Spreewald vorhanden.

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    Die Absicht ist es, ein Paddelboot mit einem Messgeräteträger auszurüsten. Dieser soll chemische, physikalische und biologische Wasseruntersuchungsgeräte tragen, sodass es für Jugendliche unterwegs auf den Fliessen des Spreewaldes überall möglich ist, bestimmte Untersuchungen vorzunehmen. Dazu sollen konventionelle Messgeräte käuflich erworben werden, aber auch Messgeräte durch die Jugendlichen selbst entwickelt werden. Das elektronische Trübungs- und das Fliessgeschwindigkeitsmessgerät wollen die jungen Akteure selbst von Grund auf konstruieren, d. h. sie wollen auch die Hard- und Software selbst entwickeln bzw. bauen. Es sollen alle wichtigen Eigenschaften des Wassers- wie Temperatur, Fliessgeschwindigkeit, Sauerstoffgehalt oder Leitfähigkeit- und der Luft untersucht werden. Im Einsatz werden die Messwerte in Datenloggern zwischengespeichert bzw. sofort in den Laptop bzw. PDA übernommen. Nach der Fahrt kann dann mit dem Computer die Auswertung erfolgen. Dazu entwickeln die drei Schüler das Aufgabenmaterial für die Teilnehmer an der Fahrt, Bedienungshinweise für die Gerätetechnik und einen Werbeflyer für unseren Verein, den Paddelbootverleih, das Biosphärenreservat usw. Das Umweltlabor Paddelboot ist so konzipiert, dass durch eine geschickte Modulbauweise bei Bedarf weitere Paddelboote ausgerüstet werden könnten bzw. dass andere Jugendgruppen von dieser Idee auch zu Hause profitieren können. Trotzdem die Finanzierung des Vorhabens weitgehend gesichert ist, sind auch in Zukunft Interessierte willkommen, die ideelle und finanzielle Hilfe für das Vorhaben leisten wollen. Auch neue AG- Mitglieder können noch zu uns stoßen: Und zwar am Mittwoch (18.00 Uhr), am Donnerstag (19.00 Uhr) und am Sonntag (10.00 Uhr). Man findet uns in der Technikschule in der Bahnhofstraße 19a.

  • MOZ- 14.2.2007
  • Jugend Forscht 2007 Regionalwettbewerb Brandenburg Ost
  • Unter dem Motto „Helden gesucht“ wetteiferten 62 junge Forscher um den Sieg im Regionalwettbewerb und damit um den Einzug in den Landesausscheid in Schwarzheide. Auch in diesem Jahr stellten sich im Rahmen von „Jugend forscht“ über 30 Projekte dem Regionalausscheid Brandenburg Ost. Eifrig erklärten die Wettbewerber Jury und Interessierten ihre Projekte in der Turnhalle des Theodor-Fontane-Gymnasiums in Strausberg, selbst ohne Vertretung beim Wettbewerb, in der es an diesem Tage fast wie in einer kleinen Messehalle zuging. Die Projekte waren vielfältig, in 7 Kategorien und 2 Altersklassen wurden Projekte wie „Killershrimps- kannibalische Bestien?“, „Nanobot in der Blutbahn“ und „Phänomen-Granulare Materie“ vorgestellt. Mit gleich 6 Ständen waren Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums aus Frankfurt/ O. vertreten, die so 3 Regionalsiege verbuchen konnten. Den Regionalsieg und den Sonderpreis für Alltagstauglichkeit errangen Sebastian Schulz und Paul Herkner, ebenfalls vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium. Sie entwickelten eine LED-Fahrradbeleuchtung. „Die Idee entstand aus ganz pragmatischen Gesichtspunkten auf dem Weg zum Badesee...“. Ein Gebrauchsmuster soll angemeldet werden. Die beiden hoffen, dass ihre Entwicklung bald in Serie gehen kann. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Bewerbungen für den Wettbewerb bundesweit zwar um 5% gesunken, um den Jugendforschernachwuchs muss man sich wohl trotzdem keine Sorgen machen. Als jüngster Teilnehmer im Regionalausscheid glänzte der siebenjährige Til Herrmann aus Lübbenau mit einer Bedieneinheit für öffentliche PowerPointpräsentationen. Sein Projekt, dass in der Junioren-Kategorie (bis 14 Jahre) „Schüler experimentieren“ startete, wurde zusammen mit zwei weiteren zu einem „Jugend forscht-Projekt“ angehoben und stellt sich am 29. März in Schwarzheide in der Kategorie Technik dem Wettbewerb um den Landessieg. Auch die Kategorie Mathematik/ Informatik, in den vergangenen Jahren ein Sorgenkind der Veranstalter, war dieses Jahr gut vertreten. Dennoch entfallen jährlich ca. 25% der Anmeldungen bundesweit auf den Bereich Biologie. Überhaupt drehte sich viel um das Thema Umwelt und erneuerbare Energien; ob Recycling von Kunststoff oder Silber, Klimaveränderungen im vergangenen Jahrhundert, oder Rohstoffe der Zukunft, aktuelle gesellschaftliche Themen standen im Vordergrund des diesjährigen Wettstreits. Der Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ blickt bisher auf vier Jahrzehnte mit insgesamt 140.000 Teilnehmern zurück, darunter mittlerweile auch 34,5% Mädchen.

  • Stadtanzeiger Lübbenau- 10.3.2007
  • Til Herrmann beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht erfolgreich
  • Für den 7jährigen Til Herrmann aus Lübbenau geht Ende März in Schwarzheide ein Traum in Erfüllung: Die Teilnahme am Landeswettbewerb von Jugend forscht 2007. Die hatte sich Til am 13. Februar in Strausberg erkämpft. Dort war er mit seinem Projekt „Bedieneinheit für öffentliche PowerPoint- Präsentationen“ Regionalsieger bei „Schüler experimentieren“ im Fachgebiet Technik geworden. Bei der Siegerehrung erntete Til regelrechte Beifallsstürme der anwesenden Teilnehmer, Juroren, Eltern und Betreuer. Normalerweise können nur Jugendliche ab 14 Regionalsieger werden, aber sein Projekt überzeugte die Jury so, dass es von ihr zu einem „Jugend forscht“- Projekt angehoben wurde. So wird Til der jüngste Teilnehmer sein, der je in Brandenburg am Landeswettbewerb teilnehmen durfte. Den Stein ins Rollen brachte seine Mutti, die Anfang vergangenen Jahres nach einer Fördermöglichkeit für ihren Sohn suchte und dabei im Internet auf die Technikschule in der Lübbenauer Bahnhofstraße stieß. Dort lernte Til PowerPoint, Word, Corel Draw und PhotoPaint kennen, lernte eine Leiterplatte entwickeln und lötete, bohrte, sägte, schraubte und klebte... Es entstand ein kleiner Kasten, mit dem es möglich ist, eine öffentliche Präsentation auf einem im Raum stehenden PC von außen zu steuern. Um die Funktion zu zeigen entwickelte Til eine Präsentation über Lübbenau, die in Zukunft von Touristen, die am Bahnhof ankommen, genutzt werden kann. Derzeit tüftelt Til daran, sein Projekt noch weiter zu vervollkommnen. Am 28. und 29. März 2007 hat er seine nächste Bewährungschance, und die will er gut bestehen. Er ist jedenfalls „heiß“ darauf.

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  • Lausitzer Rundschau- 30.3.2007
  • Jüngster Forscher ist aus Lübbenau
  • Til Herrman schlug sich tapfer bei Landeswettbewerb in Schwarzheide
  • Die Jury hat gestern beim Landesfinale im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide entschieden: 17 der angetretenen 69 Nachwuchstalente werden Brandenburg beim Bundesausscheid von „Jugend forscht" in Hamburg vertreten. Aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der nach dem Regionalwettbewerb noch mit drei Projekten im Rennen war, hat allerdings keine Forschergruppe den Sprung geschafft.
  • VON MANFRED FELLER
  • Dabei hatten Robert Hanusch, Tom Kaleße und Jan Lubschik vom Emil- Fischer- Gymnasium Schwarzheide mit ihrer bahnbrechenden Idee bis zuletzt gehofft. Am Ende freuten sich die 15-Jährigen dennoch über den dritten Platz im Fachgebiet Physik. Die Neuntklässler wollen mit ihrem Mentor Fred Hocker, Leiter des JuFo-Zentrums Lauchhammer, die Energiebilanz eines Kraftfahrzeuges revolutionieren. „Zwei Drittel der chemischen Energie des Treibstoffs werden in heutigen Motoren als Abwärme abgegeben", erläutert Tom Kaleße das Grundproblem. Die Schüler bedienen sich in ihrer Versuchsanlage des Peltierelements (benannt nach dem französischen Erfinder), um aus der entstehenden Wärme Strom zu gewinnen, der in das Bordnetz eingespeist wird. „Damit können wir auf 100 Fahrkilometer bis zu zwei Liter Sprit sparen", weiß Tom. Angesichts der aktuellen CO2-Diskussion sollten Interessenten den Jungforschern eigentlich die Türen einlaufen. „Wir haben Kontakt mit einem Automobilhersteller, mit dem Umweltminister und mit Greenpeace aufgenommen, aber bisher noch keine Reaktion", sind die Gymnasiasten enttäuscht. Sie hofften, ins Bundesfinale zu gelangen, damit ihrer Innovation mehr Gehör geschenkt wird. Das Peltier-Element, es besteht aus vielen Silizium- Quadern, lasse sich in Neufahrzeugen einbauen, aber auch nachrüsten. Physik bereitet Tom, Robert und Jan zwar viel Freude, aber beruflich haben sie ganz andere Pläne: Musik- und Kunstlehrer, Architekt bzw. Koch wollen die Jungs lieber werden - momentan jedenfalls. Noch weiter weg von derartigen Gedanken ist Til Herrmann, mit gerade einmal sieben Jahren der jüngste Teilnehmer des Landeswettbewerbs. Der Schüler der 2. Klasse von der 3. Grundschule aus Lübbenau erhielt für seine Bedieneinheit für öffentliche Power- Point- Präsentationen den Sonderpreis des Brandenburger Ministerpräsidenten. Hinter seiner Erfindung verbirgt sich ein touristischer PC- Wegweiser, dessen Bildoberfläche berührungslos bedient werden kann. Also zum Beispiel hinter ein Schaufensterscheibe. Wanddurchbrüche sind nicht notwendig. Für seine Bedieneinheit verwendet der pfiffige Schüler einen kapazitiven Annäherungssensor der Firma Edisen aus Lauchhammer. Til besucht in seiner Freizeit die Technikschule in Lübbenau. Eine „Fallstudie zu den Auswirkungen exzessiven Alkoholkonsums" präsentierten Matthias Jente, Toni Bäumler und Nando Neck vom Paul- Fahlisch- Gymnasium Lübbenau. Sie stellten an einem konkreten Fall dar, welche persönlichen und gesellschaftlichen Folgen übermäßiger Alkoholgenuss hat. Die von ihnen ausgewerteten Daten, basierend auf Umfragen an 136 Schulen, sind erschreckend: Den ersten Alkoholrausch haben Jugendliche durchschnittlich mit 13 Jahren. Das Fazit von Matthias, Toni und Nando: mehr Aufklärung, das Jugendschutzgesetz durchsetzen und höhere Alkoholsteuern.




  • Märkische Allgemeine vom 30.3.2007
  • Hautpflegemittel aus Raps
  • In Schwarzheide wurden die "Jugend forscht"-Sieger prämiert
  • BEOWULF KAYSER
  • SCHWARZHEIDE
    17 experimentierfreudige Jugendliche aus Brandenburg können sich freuen: Sie fahren als Sieger und Platzierte des nunmehr 17. Landeswettbewerbes "Jugend forscht" im Mai zum Bundesfinale nach Hamburg. Unter ihnen ist der siebenjährige Til Herrmann aus Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz). Der jüngste Teilnehmer an dem Wettbewerb will den Besuchern der Spreewaldstadt mit einer Bedieneinheit für öffentliche Powerpoint-Präsentationen die Suche nach touristischen Zielen im Spreewald erleichtern. Mit seinem viel beachteten Forschungsprojekt kam der kleine Mann von der Technikschule Lübbenau nicht nur auf den dritten Platz in der Kategorie Technik. Er erhielt auch den von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) gestifteten Sonderpreis. Landesweit hatten sich in diesem Jahr 149 Jugendliche, darunter 45 Mädchen, im Alter zwischen sieben und 21 Jahren an dem Wettbewerb unter dem Motto "Helden gesucht" angemeldet. Die bundesweite Teilnehmerzahl lag bei rund 9100 Jugendlichen. 69 junge Nachwuchsforscher erreichten mit ihren 35 Arbeiten auf den Gebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften sowie Mathematik/Informatik, Physik und Technik das Brandenburger Finale, das bereits zum 14. Mal von der BASF Schwarzheide GmbH ausgerichtet wurde. "Die Arbeiten lagen auch in diesem Jahr wieder auf einem hohen Niveau", sagte Brandenburgs Wissenschafts-staatssekretär Johann Komusiewicz, der gestern die erkrankte Ministerin Johanna Wanka (CDU) vertrat. Der Sonderpreis der Kulturministerin ging an den Sieger der Kategorie Mathematik/Informatik, die Schüler Friedrich Martin Schneider, Heiko Donath und Ralf vom Pestalozzi-Gymnasiums in Guben (Spree-Neiße). Wie die Sieger in den sechs weiteren Fachgebieten dürfen sie sich über ein Preisgeld von 250 Euro freuen und über die Teilnahme am Bundesfinale. Zu den herausragenden Beiträgen gehörte die wissenschaftliche Untersuchung im Fachgebiet Chemie. Bianca Klose vom Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge entwickelte mit ihren Mitschülern David Dahncke und Steven Lechleitner ein Hautpflegemittel aus Raps. Die Auszeichnung in der Kategorie Technik ging an eine Gruppe der Gesamtschule Peter-Josef Lenné in Potsdam. Sie bauten ein computergesteuertes Mehrzweck-Unterwassermoduls, das Schiffsrümpfe unter Wasser untersucht. Im Bereich Arbeitswelt lagen Lehrlinge des Werks der ZF Getriebe GmbH in Brandenburg/Havel mit einem neuen Kupplungssystem vorn. Im Fachgebiet Biologie siegte ein Team des Max-Steenbeck-Gymnasiums" Cottbus mit der Untersuchung "Collembolen – Heroen der Unterwelt". Für sein System zum Heizkostensparen an seiner Fürstenwalder Bernhardinum Oberschule erhielt der 15-jährige Marc Homeyer den ersten Preis in der Kategorie Physik. Mit ihrem Projekt "ESKO – Enttarnungssystem für kosmische Objekte" siegten drei Schüler vom Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) in den Fachgebieten Geo- und Raumwissenschaften. Sie erfanden ein System zur frühen Erkennung von Meteoriten.


    Presseartikel über die Technikschule (bis 2001)

  • Spezialistenlager 1987

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  • Scheckübergabe durch die Sparkasse und die Dresdner Bank an den Jugendförderverein

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  • Scheck an „Station“ übergeben
  • Sparkasse fördert Jugendarbeit in der Spreewaldstadt
  • Lübbenau. Einen symbolischen Scheck mit der Zahl „1500“ Mark überreichte Frau Köppchen als Vertreterin der Sparkasse Niederlausitz dem Jugendförderverein „Station“ in Lübbenau. Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Herr Demme, nahm das Geschenk entgegen und bedankte sich im Namen aller „Stations“ Besucher. Die „Station“ ist eine Begegnungsstätte, die von vielen Kindern und Jugendlichen aufgesucht wird. Jungen und Mädchen aus dem Umkreis von Lübbenau verbringen ihre Freizeit hier. Es werden, viele Möglichkeiten geboten, um Langeweile zu vertreiben. Arbeitsgemeinschaften wie Modellbau, Elektronik, Computer oder Holzbearbeitung erfreuen sich vieler Teilnehmer. Neuanschaffungen sind aber sehr kostenaufwendig, und so kam die Spende der Sparkasse gerade recht, um zwei neue Sitzgruppen für die Besucher zu erwerben. Im diesjährigen Sommerlager wurden sie eingeweiht. Bei schönem Wetter ist es angenehm, dort zu sitzen. Und schließlich nutzten die Teilnehmer des Sommerlagers sie schon bei ihrem Grillabend.
    Kathrin Kuhring

  • Sommerlager 1995

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  • Mit Kescher und Lupe unterwegs
  • Sommerlager Natur und Technik in der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte
  • Lübbenau. In diesem Jahr verbrachten 18 Kinder und Jugendliche aus Laasow, Schwedt, Vetschau und Lübbenau die Woche vom 10. 7. bis 17. 7. 94 gemeinsam in Lübbenau. Es war das vierte Mal, dass H.- Joachim Wanke und Gabi Willer das Sommerlager Natur und Technik in der Lübbenauer Kinder- und Jugendbegegnungsstätte „Station“ leiteten. Die Mädchen befassten sich mit der Natur. Sie besuchten einen Tierpräparator und ein Gestüt, unternahmen Radwanderungen, untersuchten das Wasser in den Spreewaldfließen mit Kescher, Lupe und Mikroskop und lernten außerdem die Baum- und Pflanzenarten kennen. Die Jungen holten aus den Computern das Letzte heraus. Auf ihrem Programm standen u. a. Videoaufnahmen und -schnitt, Bilderfassung aus Videoaufnahmen und Bildbearbeitung per Computer, Gestaltung von Trickfilmen und Ausgabe auf Video, eigene Zeitungsproduktion und ein Besuch bei der „Lausitzer Rundschau“ in Cottbus. Nicht zu kurz kam auch die Freizeitgestaltung. Es gab viel Zeit fürs Paddeln, Billard spielen, Fernsehen, Federball und andere Beschäftigungsmöglichkeiten. In der Mitte der Woche stand eine große Paddeltour nach Lübben und zurück mit dortiger Zeltübernachtung auf dem Programm. Kinobesuch und ein großes Pizzaessen waren dort die Highlights. Ein Wettbewerb „Wer ist der schnellste Paddler?“ und eine Grillfete waren auch nicht zu verachten. Das diesjährige Sommerlager hat allen viel Spaß gemacht, und wir hoffen, dass nächstes Jahr wieder etwas ähnliches durchgeführt wird.
  • Kurs Technikschule

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  • Sommerlager 1997

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  • „Hungerstrike“ produzierte CD
  • Sommerlager 1997 in der Lübbenauer Station/Umgang mit dem PC erlernt
  • Lübbenau. Zum 8. Mal fand das Sommerlager in der Station Lübbenau statt- zum ersten Mal nahm ich daran teil. Neugierig gemacht wurde ich von meinem Bruder, der schon im letzten Jahr begeistert dabei war. Am Sonntag ging‘s los. Es waren 20 junge Leute aus Lübbenau, Vetschau, Saßleben, Eisdorf, Potsdam und Schwedt angereist. Gemeinsam wollten wir hier die erste Woche unserer Ferien genießen und an verschiedenen Projekten arbeiten. So wurde zum Beispiel im Rahmen des Sommerlagers die zweite CD von Sebastian Ruhland fertiggestellt. Die Band "Hungerstrike“ aus Calau hatte im Rahmen des Sommerlagers die Möglichkeit eine eigene CD zu produzieren. Dabei konnten wir die Technik des Harddisk- Recording kennenlernen. Ein anderes Projekt war die Herstellung eines Heißluftballons, der später einmal als Umweltmeßstation dienen soll. Die technischen Teile dieses Ballons wurden in den Arbeitsgemeinschaften „Computer“ und „Elektronik“ der Station gefertigt. Dieses Projekt soll nach der Fertigstellung als Beitrag in „Jugend forscht“ vorgestellt werden. Eine andere Arbeit war die Erkundung und Beschreibung einiger Wanderwege im Spreewald. Diese Aufgabe ging an die beiden Schwedter. Weiterhin wurde emsig an der Sommerlager- Zeitung, Video und T-Shirt gearbeitet, die jeder Teilnehmer am Ende des Sommerlagers erhielt. Die Gemeinsamkeit all dieser Projekte war die Arbeit mit dem Computer. Mit Hilfe des Leiters des Sommerlagers, Hans-Joachim Wanke, erlernten die Teilnehmer den Umgang mit Programmen zum Beispiel zur Videobearbeitung oder zum Morphen von Gesichtern. Neben den Projekten kam die Freizeit bei Paddelbootstouren, Badewannenrennen oder Grillabenden nicht zu kurz. Aber das Beste am Sommerlager- darüber sind wir uns alle einig- war die freie Zeiteinteilung. Es existierte keine vorgegebene Zeit, in der man sein Projekt bearbeitete. Die Computer standen uns jederzeit zur Verfügung. Es gab nur zwei Bedingungen von jedem zu beachten: 1. Um 7.30 Uhr war Frühstück. 2. Die Projekte mussten am letzten Tag am Sonntag fertig sein. Danach trat dann jeder seine mehr oder weniger lange Heimreise an. Das Land Brandenburg und der Landkreis Oberspreewald- Lausitz stellten Fördermittel zum diesjährigen Lager zur Verfügung. Das Ende des Sommerlagers bedeutete jedoch noch lange nicht, dass in der Station Ruhe einkehrte. An jedem Tag gibt es Veranstaltungen für Kinder, außerdem steht der Treff täglich den Jugendlichen zur Verfügung.
    Anja Schloßhauer

  • Zeitungsartikel in der LR 1997:
  • Ochsenkraftmesser und Astronautentest
  • Lübbenauer Schüler forschen in der Station/ Video über Kraftwerk entsteht
    Lübbenau (jh). Wer einmal in der Lübbenauer Station in den Raum guckt, der von Computern nur so überquillt, bekommt vielleicht auf den ersten Blick einen falschen Eindruck. Die vielen Kinder und Jugendlichen schlagen keinesfalls nur die Zeit mit Computerspielen tot. Befragt man sie nach ihren Projekten, bekommt man ganz schnell große Ohren und Augen.
    Kräftekurve errechnen
    Sebastian Aland und Christian Halka zum Beispiel bauten für den Wettbewerb „Schüler experimentieren“, der dem Wettbewerb von „Jugend forscht“ für alle unter 16 Jahre entspricht, einen Ochsenkraftmesser. Er besteht aus einem selbstgebauten Ochsenkopf mit zwei Hörnern. Dort muß so stark wie möglich angepackt und gedreht werden. Der Computer errechnet dann mit einem selbstgeschriebenen Programm die Kräftekurve. An dem Programm arbeitete Sebastian etwa anderthalb Jahre. Den Ochsenkopf fertigte Christian in einem halben Jahr an. Als nächstes grübelt Sebastian, zusammen mit Thomas Niedenführ, an einem Boxtrainer, der mit dem gleichen Computerprogramm arbeiten soll. Dabei werden zwei Holzplatten gepolstert. Mit einem Infrarotsender wird gemessen, wie stark auf die oberste Platte geboxt wurde.
    Jeden Mittwoch hier
    Für den „Jugend forscht“-Wettbewerb im nächsten Jahr entwickeln Robert Heilmann und Falk Stöcker einen Astronautentest. „Wir beschäftigen uns jeden Mittwoch in der Station damit, und wenn wir Zeit haben, dann auch zu Hause“, erklärt Robert. „Man muß auf einem Fahrradtrainer 1000 Meter fahren und in einem Zeitgefühltest die Länge von zehn Sekunden einschätzen.“ Beim Geruchstest müssen vier verschiedene Flüssigkeiten, zum Beispiel Essig oder Geschirrspülmittel, erschnüffelt werden. Und außerdem wird das Gedächtnis getestet, indem auf dem Bildschirm kurz eine Reihe von Buchstaben erscheint, an die sich der „Astronaut“ in der richtigen Reihenfolge erinnern muß. Alle Aufgaben werden mit Punkten bewertet. Die l5jährigen haben in der 9. Klasse von Realschule bzw. Gymnasium das Wahlpflichtfach Astronomie belegt. Ingmar Zimmermann (15) und xyz (16) drehen ein Video über das Kraftwerk Lübbenau. Das Video soll der Veag am 30. Juni geschenkt werden. „Die ältesten Filme, die in unserem Projekt verarbeitet werden, sind von 1959“, sagt Ingmar. Die beiden Jungen erhielten sie vom ehemaligen DDR Fernsehen. Selber filmen sie zum Beispiel jede Schornsteinsprengung. Das Video wird dann digitalisiert und zurechtgeschnitten. Andre entwickelte außerdem eine Computeranimation, die die Funktionsweise des Kraftwerks verdeutlicht.
    Irgendwas mit Computer
    Ingmar absolvierte in der Station bereits einen zweijährigen Grundkurs und einen ebenso langen Graphikkurs. Momentan in der 9. Klasse am Gymnasium, hat er im Gegensatz zu den anderen PC-Spezialisten schon ziemlich genaue Vorstellungen von seinem zukünftigen Beruf: „Entweder werde ich Architekt, oder ich mache irgendwas mit Computern. Aber nicht Programmieren, sondern was mit Graphik.“ Schon vor der Wende hatte er zu Hause einen C 64, den Vorgänger des Amiga: „Da war alles noch kompliziert, auch weil der Drucker dazu aus der DDR stammte.“ Inzwischen haben die Eltern einen neueren Computer gekauft: „Sie wissen aber nicht übermäßig Bescheid“, stellt Ingmar fest.
    Gabi Demme und Katrin Kuhring drehen das Video „Hilfe! Touristen“. Die auf dem Computer entstandene Musik stammt von Sebastian Ruhland (20), der in Kürze die erste Musik-CD der Station machen wird. Die beiden 17jährigen Mädchen zeigen, unterlegt von einem satirischen Text, Bilder, aus dem Spreewald. Katrin zeichnete den Vorspann zu dem etwa zehnminütigen Film. In ihm werden die Touristen charakterisiert und zum Beispiel „spreewaldtypisches“ Essen Pommes Frites und Nasi Goreng oder die kitschigen Lieblingssouvenirs auf die Schippe genommen. Gabi kommt zweimal in der Woche in die Station. Die 17jährige lernt Verwaltungsfachangestellte in der Lübbenau Stadtverwaltung: „Da habe ich auch viel mit dem PC tun. Nur mit dem Computer möchte ich mich beruflich nicht beschäftigen. Doch als Hobby ist es gut.“
    Bestenliste erstellen
    Marcel Höhne (14) und Sascha Szczerba (13) nahm beim diesjährigen „Schüler experimentieren“- Wettbewerb mit einem Sprungtrainer teil. Auf ihm befinden sich die Zahlen 1 bis 8. Auf dem Bildschirm erscheint jeweils eine Zahl, auf die so schnell wie möglich auf dem Sprungtrainer gehopst werden muss. Der PC zählt, wie oft das einer Minute richtig gemacht wurde, und ordnet das Ergebnis in eine Bestenliste ein. Bis 30 Treffer sind der Durchschnitt“, so die Bastler. „Aber einer hat auch schon 40 schafft.“
    Jedes Schloß nur einmal
    Sascha Szczerba untersucht zur Zeit die Eigenschaften von Solarzellen, das heisst die Abhängigkeit ihrer Leistung beispielsweise von der Oberflächentemperatur. Marcel Höhne hat einen ziemlich arbeitsaufwendigen Auftrag von seinem Vater bekommen „Ich entwickle für seine Sicherheitstechnikfirma ein Programm, damit es keine Doppelschließungen bei Zylinderschlössern gibt. Damit also jedes Schloß wirklich nur einmal existiert“, erklärt der 14jährige. Nun, wie war das doch gleich mit den computerspielenden Kids. Klar, daß ihnen das auch Spaß macht. Doch die Erfolge bei Wettbewerben und der Eifer, mit dem die Jugendlichen an ihren Projekten arbeiten, zeigen auch die andere Seite.

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  • Jugendliche bauen Kabinett selbst
    Potsdam bewilligt Zuschuss für die Station in der Lübbenauer Dammstraße
    Lübbenau (bt). Auf einen warmen Regen freuen sich der Förderverein der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte „Station“ und besonders die Nutzer. Für das neue Computerkabinett bewilligte Potsdam nach dem Jahreswechsel aus Lottomitteln 15000 Mark. „Davon werden wir Einrichtungsgegenstände, Tische, Stühle und eine Sitzecke anschaffen“, sagte Hans-Joachim Wanke von der „Station“ in der Dammstraße. Der Jugendförderverein hatte sich an den Landtagsabgeordneten Werner- Siegwart Schippel zwecks Unterstützung bei der Antragstellung gewandt. Der SPD-Abgeordnete ist nun über den Bewilligungsbescheid ebenso froh wie die Jugendlichen. Diese gestalten überwiegend in Eigeninitiative das neue Kabinett. Seit August des vergangenen Jahres läuft das schon. „Nachdem das Dach dicht war, konnten wir mit dem Bau beginnen“, erklärte Hans- Joachim Wanke. Wände wurden verändert, der Fußboden herausgerissen.

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  • Dämmung und Estrich sollen in den nächsten Wochen reinkommen, für nächsten Dienstag ist ein erneuter Arbeitseinsatz geplant. Bisher haben rund 30 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren mitgemacht, meinte Wanke. Er ist auch froh über Hilfe von Arbeitslosen, die den Jugendlichen mit fachlichem Rat zur Seite stehen. Bis zum 3. Juli soll alles fertig werden und der Raum 15 Computerplätze erhalten, blickt Wanke voraus. Er hatte die Idee mit dem neuen Kabinett schon lange und bemüht sich emsig, über Sponsoring weitere Firmen für eine Unterstützung des Umbaus zu begeistern. Bisher haben 15 Unternehmen geholfen. Die „Station“ mit einer Übernachtungsstätte bietet den Kindern und Jugendlichen u.a: Computerausbildung, Basteln, Elektrotechnik, Künstlerisches Gestalten, Flugmodellbau, Mikroelektronik und Modelleisenbahn. Außerdem ist die Einrichtung ein Konsultationspunkt für die Bundeswettbewerbe Informatik und „Jugend forscht“. Das Spielmobil fährt auf Anforderung durch den Oberspreewald- Lausitz- Kreis.

  • Ferien diesmal keine Faulenzer-Zeit
    Jugendliche arbeiten am neuen Computerkabinett in der Lübbenauer Station
    Lübbenau.
    In den zwölf Arbeitsgemeinschaften der Station Lübbenau beschäftigen sich die Kinder und Jugendlichen besonders mit Kunst und Technik. Sechs dieser Gruppen konzentrieren sich auf das Arbeiten am Computer. AG- Leiter Joachim Wanke setzte verschiedene Schwerpunkte. So bietet die Station Kurse für Einsteiger an. In weiteren Kursen ist die Spezialisierung z. B. auf Videobearbeitung mit Hilfe des PC oder Programmieren möglich. Viele junge Leute kommen regelmäßig zu den Arbeitsgemeinschaften und helfen innerhalb des Jugendfördervereins auch am Wochenende auf den Jahrmärkten in Lübbenau und anderen Städten. Dort stellt sich die Freizeiteinrichtung nicht nur mit Bastelstraßen vor. So kann man zahlreiche Computerprogramme, die teilweise schon bei „Jugend forscht“ präsentiert und prämiiert wurden, selbst testen. Wegen der großen Nachfrage nach kompetentem Unterricht in Sachen Computer platzt der Computerraum der Station aus allen Nähten. Der Jugendförderverein der Station beschloß ein Modernisierungskonzept. Dabei werden die Jugendlichen in großem Maße in die Arbeit einbezogen. Seit August arbeiten die jungen Leute an der Umgestaltung der leeren Räume der Foto- AG. Nach der Reparatur des Daches wurden die Wände und Elektroleitungen herausgerissen, letztere schon wieder neu verlegt, die Wände wieder frisch verputzt und der Fußboden herausgerissen. Als Ferieneinsatz haben sich die Jugendlichen vorgenommen, den Hohlraum zwischen Erde und früherem Fußboden mit Kies und Schutt aufzufüllen. Unterstützung erhalten sie dabei von Mitgliedern des Jugendfördervereins und von Sponsoren. Es ist geplant, das neue Computerkabinett pünktlich zu den Lübbenauer Spreewaldfestspielen 1998 einzuwejhen. Bis auf die Dachreparatur und Teile des Betonfußbodens wird dann alles von den jungen Leuten selber gemacht worden sein.
    Anja Schloßhauer
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  • Heute endlich Probesitzen
    Eröffnung der Technikschule in der „Station“: 14 neue PC-Arbeitsplätze
    Lübbenau. „Bitte ein Bit“ ist keine Bierwerbung, sondern der Slogan der neu eingerichteten Technikschule in der Jugendbegegnungsstätte „Station“. Die „Bits“, sind die kleinsten Informationseinheiten im Computer. Der Name soll andeuten, dass alle Besucher kommen, um sich über Computer, Elektronik und angrenzende Gebiete zu informieren. Vor einem Jahr standen die Räume der ehemaligen Foto- AG noch leer. Am 1. August 1997 begann die Umgestaltung, weil das alte Kabinett zu klein wurde. Der Jugendförderverein übernahm die Regie. In zehn Monaten wurden Wände nieder- und der Fußboden herausgerissen, Kies aufgefüllt und Estrich gegossen. Es wurde gemalert, tapeziert, Möbel aufgebaut. Dabei gab es so manche Schwierigkeit zu überwinden. Heute ist die zehnmonatige Bauphase beendet und das neue Kabinett mit 14 Computerarbeitsplätzen wird eröffnet. Künftig sollen hier Computerkurse für jede Altersstufe, vom Schnupperkurs für Kita- Kinder über Kurse für arbeitslose Jugendliche bis zum Computerclub für 7- bis 7Ojährige, und die zahlreichen Computerarbeitsgemeinschaften angeboten werden. Das Besondere an dem neugeschaffenen Kabinett ist, dass fast ausschließlich Jugendliche die Arbeit verrichten. Jeder half dabei so, wie er gerade Zeit hatte. So meint der l4jährige Andreas Kullick aus Lübbenau: „Es macht Spaß, hier zu helfen. Wir arbeiteten meistens zwei bis drei Stunden und danach spielten wir Billard.“ Für Marko Herziger, Thomas Niedenführ und Sebastian Aland gab es auch noch einen anderen Grund. „Wenn wir hier richtig helfen, haben wir dann auch ein Anrecht, das neue Kabinett zu nutzen.“ Projektleiter Joachim Wanke leitete die Arbeiten. Auch Eltern wie Siegfried Martin aus Vetschau, der derzeitig arbeitslos ist, erklärte, was zu tun ist. Und dies dann völlig unentgeltlich. Über 50 Jugendliche, zehn Eltern und Vereinsmitglieder und 25 Sponsoren halfen beim Aufbau. Insgesamt 1300 Arbeitsstunden. benötigen sie dafür. Die Jugendlichen fassten ihre Mithilfe als Wettbewerb auf, bei dem der fleißigste über 100 Stunden tätig war. Heute nun ist mit einer Feier für alle Sponsoren und Helfer die Eröffnung des Kabinetts. Für viele Jugendlichen ist es die erste Gelegenheit, in den neuen Stühlen Probe zu sitzen. Seit der Fertigstellung war ihnen der Zutritt aus den Überraschungsgründen verwehrt. Im Raum werden die jungen Leute den Sponsoren auch erklären, was wofür genutzt wird, derzeitige und künftige Probleme vorstellen. Jeder der jungen Helfer wird auch mit einer Überraschung bedacht, verriet Joachim Wanke. Das Können der Jugendlichen wird sich gleich am Sonntag wieder zeigen. Dann beteiligt sich der Jugendförderverein erstmals beim Kahnkorso. „Es soll ein Kahn der Zukunft werden“, so Joachim Wanke. Soviel sei verraten, die Technik macht auch vor dem Kahn nicht halt.
    Anja Schloßhauer


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  • Videokurs 2001

  • Ferienspaß trotz trüben Wetters
  • An der „Station“ in Lübbenau produzieren Jugendliche ein eigenes Video
  • Lübbenau. „Ferienspaß mit Video“ heißt das Ferienprojekt, das gestern in der Station Lübbenau startete. Sechs Schüler im Alter von 10 bis 15 Jahren üben sich dort in der Handhabung von Kameras und im Umgang mit dem PC. Zu Anfang erhielten die Teilnehmer einen „Crashkurs zur Bedienung von Kameras“, erzählte Sven Herrmann, Schü1er der 7. Klasse des Gymnasiums Lübbenau. Die Mädchen und Jungen teilten sich in drei Themengruppen ein und fingen Szenen typisch für den Spreewald bis hin zu Baustellen, die momentan das Stadtbild bestimmen, ein. Später sollen die Aufnahmen mit Hilfe von Videokarten im PC verarbeitet werden, so daß jeder Teilnehmer eine CD mit nach Hause nehmen kann. Besonders das ruhige Halten der Kamera bereitete noch Schwierigkeiten, berichtete Hans-Joachim Wanke, Freizeitpädagoge und Betreuer des Projektes. Die Arbeit setze außerdem gewisse Grundkenntnisse voraus, die man jedoch auch in Anfängerkursen der Station erlernen könne. Das schon in den letzten Jahren gut angenommene Projekt soll nicht zuletzt den Jugendlichen bei der Orientierung im zukünftigen Berufsleben dienen. „Schon einige Schüler, die an diesem Projekt teilgenommen haben, sind auf diesem Wege einer Lehrstelle nähergebracht worden“, sagt Wanke. Für weitere Informationen zum Kursprogramm während der Ferien steht der Leiter der Einrichtung, Hartmut Lucke, gern zur Verfügung.
    Mandy Schielke